HIER SEHT IHR das programm des geplanten fachgesprächs „jenseits der zwei geschlechter“
Meldet euch unter diesem link an und kommt hin! MITREDEN!!!! KRACHMACHEN, WO’s SINN MACHT!!! YEAAAHZZZ!!!
wir vom fmt* abend werden hinfahren!!! falls ihr euch uns anschlieszen wollt: TREFFPUNKT: potsdam hauptbahnhof, oben am gleis 4, 12: 40UHR spätestens!!!!

Jenseits der zwei Geschlechter –
Wie kann die Situation intersexueller Menschen verbessert werden?

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsart
Fachgespräch

Datum, Uhrzeit
27.05.2009, 14:00 – 18:00

Ort
Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus
Anschrift
Dorotheenstraße 101
10117 Berlin

VeranstalterInnen
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Kontakt
AK 3 Koordinationsbüro
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
T. 030/227 52539, F. 030/227 56163
E-Mail
ak3@gruene-bundestag.de

Um was es geht

In letzter Zeit melden sich immer mehr Menschen zu Wort, die gegen bisherige Behandlungsmethoden intersexueller Menschen im Kindesalter protestieren. Dass Eltern gemeinsam mit ÄrztInnen irreversible Entscheidungen für Kinder treffen, wirft ethische Fragen auf. Auf politischer Ebene ist das 2008 bei der Berichterstattung zum „Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen“ (CEDAW) ins Licht der Öffentlichkeit gekommen, nachdem ein „Schattenbericht“ von Nichtregierungsorganisationen zum offiziellen CEDAW-Bericht der Bundesregierung Menschenrechtsverletzungen an Intersexuellen angeprangert hatte.

Schon 2002 haben wir ein Fachgespräch zum Thema „Situation intersexueller Menschen“ veranstaltet. Damals haben wir im Dialog mit Betroffenen und Fachleuten die grundsätzlichen Probleme diskutiert. Diesmal möchten wir gemeinsam mit Betroffenen, MedizinerInnen, PsychologInnen, JuristInnen und mit Hilfe der seitdem durchgeführten Studien den aktuellen medizinischen, psychosozialen und rechtspolitischen Diskussionsstand zum Thema Intersexualität aufgreifen und den Umgang mit Intersexualität auf den Prüfstand stellen. Im Ergebnis wollen wir die Maßnahmen definieren, die nötig sind, um intersexuellen Menschen ein Leben in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen.
Wir sind gespannt auf Ihre Fragen und Anregungen und wollen diese in unsere weitere Arbeit für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft aufnehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Programm
14.00
Begrüßung und Einführung
Irmingard Schewe-Gerigk MdB
Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
Parlamentarische Geschäftsführerin und
Sprecherin für Frauenpolitik
14.15
Vorstellung des Schattenberichtes zum 6. Staatenbericht Deutschlands zum UNO-Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau (CEDAW)
Lucie G. Veith
Co-Autorin des Schattenberichts
Erste Vorsitzende Intersexuelle Menschen e. V.
14.30 Vorstellung der Hamburger Studie
Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt
Professorin für Psychotherapie und Sexualwissenschaften Hamburger Forschergruppe Intersex, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
14.45 Vorstellung der Klinischen Evaluationsstudie im Netzwerk Intersexualität
Dr. Martina Jürgensen
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
15.00
Erfahrungen von Eltern mit der Intersexualität ihrer Kinder
Ursula Rosen
15.15
Diskussion
16.00 Pause
16.30 Wie soll eine psychotherapeutische Unterstützung der Intersexuellen und ihrer Eltern gestaltet werden?
Impulsreferat
Dipl.-Psych. Eva Kleinemeier
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
16.45 Wie kann die optimale Begleitung intersexueller Menschen aus medizinischer Sicht sein?
Impulsreferat
Prof. Annette Grüters-Kieslich
Leiterin des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
17.00 Diskussion
17.30 Rechtliche Aspekte der Intersexualität und Handlungsspielraum des Gesetzgebers
Prof. Dr. Konstanze Plett
LL.M. (Wisc.-Madison) Professorin für Rechtswissenschaften im Nebenfach und Gender Law Universität Bremen
17.45 Diskussion
18.00
Ende der Veranstaltung

Wegbeschreibung
Mit der S-Bahn bis zur Haltestelle „Hauptbahnhof“ oder „Unter den Linden“ oder mit dem Bus 100 bis zur Haltestelle „Reichstag/Bundestag“ oder mit dem Bus TXL bis Haltestelle „Marschallbrücke“. Über den Besuchereingang Dorotheenstraße 101 gelangen Sie zum Veranstaltungsort.