Formen von Intersexualität

Testikuläre Feminisierung (Hairless woman)
Swyer Syndrom
XX Mann
Klinefelder Syndrom
AGS
17 BETA-HSD
5alpha Reduktase mangel
und noch einige andere Formen
Andere Bezeichnungen:
Androgenrezeptordefekt, Androgen-resistenz, CAIS, PAIS, Pseudohermaphrodismus (masculinun/femininus)
Beispiele intersexueller Menschen
ECHTER HERMAPHRODIT / ECHTER ZWITTER
Männliche, weibliche oder auch gemischte Gonaden. Genital kann männlich, weiblich oder intersexuell aussehen.

GEMISCHTE GONADENDYSGENESE
Gonaden von beiden Geschlechtern oder gemischte Gonaden. Erscheinung häufig weiblich

HYPOSPADIAS
XY chromosomal männlich, männliche Genitalien sind eher kleiner als normal, wachsen aber in der Pubertät (Testosteron) noch.

MIKROPENIS
Männliche Chromosomen, kein Geschlechtsverkehr, dafür männl. Fortpflanzung möglich

ADRENOGENITALES SYNDROM (AGS)
Höherer Testosteronanteil als normal, kommt bei beiden Geschlechtern vor, Mädchen kommen oft mit vergrößerter Klitoris und/oder zugewachsener Scheide zur Welt

ANDROGENINSENSITIVITÄTSSYNDROM (AIS)
Männliche Chromosomen und funktionierende Hoden mit Testosteronproduktion. Testosteron kann aber schwächer bis gar nicht aufgenommen werden. Männliche Geschlechtsorgane sind wenig oder gar nicht ausgebildet weswegen es auch vom Erscheinungsbild alle Varianten abzeichnen.

KLINEFELTER SYNDROM (XXY, XYY)
Gonaden und Genital Männlich, eher feminines Erscheinungsbild.

TURNER SYNDROM (X, X0)
Ohne Gonaden oder mit gonadaler dysgenese.
Schwach ausgebildete Genitalien.
Häufigkeit:
Die meisten Statistiken zeigen daß in etwa einer von 2000 Personen mit nicht eindeutigem Geschlecht geboren wird.
Wie kommt es dazu?
Von der Befruchtung der Eizelle bis zur siebten Woche entwickeln sich die Geschlechtsorgane beider Geschlechter gleich. Ab der siebten bis zur zwölften Wochen werden die jeweiligen Geschlechtsorgane gebildet und es entsteht entweder ein Junge oder ein Mädchen. Normalerweise.
Aus den Geschlechtshöckern, die bei jedem Embryo gleich angelegt ist, wird beim Mädchen die Klitoris, beim Jungen die Eichel. Die „Geschlechtsfalte“ wird bei Mädchen zu den inneren Schamlippen, bei Jungen zum Penisschaft. Die „Geschlechtswülste“ werden beim Mädchen zu den äußeren Schamlippen, bei Jungen wachsen sie zum Hodensack heran usw.

In diesem Stadium bringt Mutter Natur so manches aus dem Gleichgewicht und so kann es passieren, daß durch eine Spielart der Natur Menschen geboren werden, die nicht ganz zum Mann oder nicht ganz Frau wurden und heute von Medizinern als „INTERSEXUELL“ bezeichnet werden.
Es gibt die verschiedensten Varianten zwischen Mann und Frau, wie es zwischen Schwarz und Weiß auch eine breite Palette Graustufen gibt. Die Wissenschaft kennt heute bis zu 4.000 körperlich unterscheidbare Varianten zwischen Mann und Frau.
So kommt es vor, daß ein Mensch nur ein Geschlechtschromosom oder auch drei hat, es kann sein daß einzelne Gene nicht oder doppelt vorhanden sind. (XXY, XYY, X0,..)
Auch kommt vor daß die Geschlechtsbildenden Hormone nur vermindert bis gar nicht aufgenommen oder produziert werden können und es bereits im Mutterleib zu einer Verzögerung bis Ausbleiben der Entwicklung von den Geschlechtsorganen kommt.
Das Auftreten dieses Phänomens wird auch oft mit Hormongaben in der Schwangerschaft, Medikamenteneinnahmen und Chemikalien vermutet.
Es ist aber Historisch erwiesen, daß es schon immer Menschen mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen gegeben hat.