Der konstruktivistische Ansatz der Kulturwissenschaften zeigt eine offene Flanke zu den geschlechtlichen Normalisierungsstrategien der Sexualmedizin.
Von Michael Reiter und Georg Klauda

In regelmäßigen Abständen, wie zuletzt vom 23. bis zum 25. März, finden in Berlin Medizinertreffen mit der niemals endenden Zielvorstellung statt, Normalität zu produzieren. Vordergründig besteht das Anliegen in der Therapie geschlechtlicher Irregularitäten. Tatsächlich geht es jedoch um die gleichzeitige Kreation und Beseitigung kultureller Monster. weiter…